24.03.2026

KI in der Personalarbeit

KI in der Personalarbeit

Wie verändert Künstliche Intelligenz die Führung und Personalarbeit?
Mit dieser Frage war das Netzwerk „Personalverantwortliche.sprechen“ am 17. März bei unserem neuen Standort in Halle (Westf.) zu Gast. Als ho.Systeme und die hdgroup haben wir uns sehr gefreut, Gastgeber für den Austausch rund um ein Thema zu sein, das uns selbst intensiv beschäftigt. 

Warum KI jetzt Chefsache ist

Zum Einstieg machten Nikola Weber (pro Wirtschaft GT) und Dr. Marita Reinkemeier deutlich: KI ist kein Zukunftsthema mehr. Sie ist längst im Arbeitsalltag angekommen – auch im Mittelstand.

Die Frage ist nicht mehr, ob Unternehmen KI einsetzen, sondern wie sie es sinnvoll tun. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus HR, Geschäftsführung und Personalverantwortung haben wir Impulse aufgenommen, Erfahrungen geteilt und konkrete Anwendungsbeispiele diskutiert.

Dass das Thema viele Unternehmen bewegt, zeigt auch die Resonanz über die Veranstaltung hinaus: Das Westfalen‑Blatt hat ebenfalls darüber berichtet.

Eike Diestelkamp präsentiert KI-Lösungen

Ein Blick in unsere Praxis

Im Anschluss haben wir gezeigt, wie wir bei ho.Systeme und in der HD Group mit dem Thema umgehen.

Eike Jan Diestelkamp, Geschäftsführer von ho.Systeme und HDNET, sowie Stefanie Breier, Head of People & Culture der HD Digital Group Service GmbH, gaben Einblicke in unsere bisherigen Erfahrungen.

Unser Ansatz ist pragmatisch:
KI dort einsetzen, wo sie entlastet – nicht dort, wo sie Menschen ersetzt.

Konkret bedeutet das:

  • Automatisierung von standardisierten Abläufen
  • Unterstützung im Recruiting, z. B. bei Eingangsbestätigungen oder Dokumentenerstellung
  • Zeitgewinn für persönliche Gespräche und strategische Themen

Ein Erfolgsfaktor bei uns sind sogenannte „KI-Champions“. Engagierte Kolleginnen und Kollegen testen neue Tools, teilen ihr Wissen und unterstützen andere im Team. So entsteht kein Technikdruck von oben, sondern Kompetenz aus der Mitte des Unternehmens.

Maren Fischer präsentiert vor Publikum

Schwierige Gespräche üben – mit KI-Avatar

Den inhaltlichen Schwerpunkt setzte anschließend Maren Fischer von der Workfive GmbH. Sie zeigte, wie KI-gestützte Avatare als Trainingspartner für Führungskräfte genutzt werden können.

Kritikgespräch? Konfliktgespräch? Feedbackrunde?
Solche Situationen lassen sich mit einem KI-Avatar realitätsnah simulieren – inklusive emotionaler Reaktionen. Führungskräfte können testen, formulieren, nachjustieren.

Ein spannender Gedanke: Nicht nur Prozesse lassen sich mit KI verbessern, sondern auch Kommunikation und Führungsqualität.

Veranstaltungspublikum

Was bleibt?

Die Diskussionen zeigten deutlich:
KI funktioniert am besten dort, wo sie Menschen den Rücken freihält.

Sie nimmt Routine ab.
Sie beschleunigt Prozesse.
Sie schafft Freiräume.

Aber sie ersetzt nicht Empathie, Verantwortung oder Haltung.

Für uns als Teil der hdgroup ist klar: Die Zukunft liegt nicht im Entweder-oder zwischen Mensch und Maschine, sondern im intelligenten Zusammenspiel.

Wir danken der pro Wirtschaft GT, dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL sowie der Gleichstellungsstelle des Kreises Gütersloh für die Organisation – und allen Teilnehmenden für den offenen Austausch.

Nahaufnahme von Event-Giveaways.

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