Gemeinsam entwickelten die Verantwortlichen und ho.Systeme ein Gesamtkonzept für den Umzug in die ho.Cloud. Statt eines riskanten Big Bangs ging es kontrolliert voran: Zuerst bereiteten wir die nötige Infrastruktur im Bielefelder Rechenzentrum vor, danach folgten Migration, Datenübernahme und Inbetriebnahme Schritt für Schritt. Erst wenn ein neues System sauber lief, ging das alte vom Netz. Was den Betrieb hätte stören können, erledigten wir bewusst nachts. So merkten die Teams im Alltag kaum etwas von einem der größten IT-Umbrüche in der Geschichte des Trägers.
1. Redundante Serverinfrastruktur
Im Rechenzentrum entstand ein Verbund aus Applikations-, Datei-, Datenbank-, Domänen- und Terminalservern. Statt auf einen einzelnen Terminalserver setzt die neue Umgebung auf eine Terminalserverfarm, bei der ein Load Balancer die Anmeldungen automatisch verteilt. Die morgendlichen Login-Staus gehören damit der Vergangenheit an – bei zugleich höherer Verfügbarkeit.
2. Flexible Cloud-Ressourcen
Braucht eine Anwendung mehr Arbeitsspeicher oder Speicherplatz, passen wir die Ressourcen einfach in der Cloud an, ohne neue Hardware vor Ort installieren zu müssen. Auch zusätzliche Anwendungen lassen sich so leichter integrieren. Abgerechnet wird transparent auf monatlicher Basis, während große, wiederkehrende Investitionen in eigene Serverhardware entfallen.
3. Moderne Arbeitsplätze, zentrale Anwendungen
Ältere Endgeräte wichen Schritt für Schritt der HOMSP Zero-Client-Lösung. Die kompakten Geräte verbinden sich mit der zentralen Serverumgebung, während Anwendungen und Daten sicher im Rechenzentrum bleiben. Parallel dazu hoben wir die Abrechnungs- und Dokumentationssysteme auf aktuelle Grundlagen und überführten die Exchange-Postfächer in die Cloud von ho.Systeme.
4. IT-Security ganzheitlich gedacht
Weil die Führung das Thema früh ernst nahm, konnten wir tiefer ansetzen als üblich. Unser Security-Team führte einen Penetrationstest durch, dokumentierte mögliche Angriffswege und schloss die Lücken gemeinsam mit dem Kunden. Dazu kamen E-Mail-Verschlüsselung und -Signierung, SSL-Zertifikate für externe Zugänge, Sophos Endpoint sowie eine gehärtete Firewall-Umgebung. Und weil die beste Technik nur so stark ist wie das Team dahinter, sensibilisierten Awareness-Schulungen die Mitarbeitenden für Phishing und weitere digitale Bedrohungen.
5. Zukunft im Blick — KI-Lösungen und befähigte Teams
Die Modernisierung war für die Geschäftsführung kein Endpunkt, sondern ein Anfang. Weil sie den wachsenden Bedarf früh erkannte, geht der Träger den nächsten Schritt bereits mit: Über KI-Lösungen und gezielte Schulungen erschließen die Diakonischen Altenzentren Bielefeld neue Möglichkeiten für ihren Arbeitsalltag. Der Anspruch dahinter ist klar – nicht nur Technik einzuführen, sondern die Mitarbeitenden zu befähigen, sicher und souverän damit umzugehen. So bleibt die Organisation auch für kommende Anforderungen handlungsfähig.
6. Vernetzung, Telefonie und Support aus einer Hand
Über Server und Security hinaus betreut ho.Systeme weite Teile der IT – vom Campus-WLAN über Telefonanlagen und Alarmmeldesysteme bis hin zu Monitoring, Wartung, Helpdesk sowie Remote- und Vor-Ort-Service. Tauchen an den Schnittstellen zu Fachanbietern Fragen auf, übernimmt ho.Systeme bei Bedarf auch die Abstimmung mit den Herstellern. So gibt es einen festen Ansprechpartner, statt Anliegen zwischen mehreren Dienstleistern koordinieren zu müssen.