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1 Jahr danach: Astaro als Teil von Sophos

Máximo Bredfeldt auf der CeBIT 2012

Über zehn Jahre entwickelte der deutsche Software-Hersteller Astaro All-in-One-Lösungen für Netzwerksicherheit. Ein Gutteil dieser Zeit haben wir Astaro-Produkte verkauft und installiert. Im Mai 2011 wurde astaro von Sophos übernommen und ging so im weltweiten Security-Konzern auf. Bestand hatten bisher die Marke Astaro (nun mit dem Zusatz "Sophos Network Security") und - viel wichtiger - die Produkte von Astaro. Ein Jahr nach der Übernahme ist es Zeit für einen kleinen Check: Was hat sich bei Astaro verändert?

Zunächst einmal die Farbe der Astaro Security Gateways. Waren die Maschinen vor der Übernahme noch anthrazit-orange, dominiert nun Weiß - schön zu sehen auf dem Foto von der CeBIT 2012. Das blaue Sophos-Logo thront oben links auf dem Rack, das astaro-Logo ist noch oben rechts zu sehen. Technisch gesehen hat sich auch einiges getan: Die Security Gateways verfügen nun über doppelt soviel RAM.

Auf der CeBIT 2012 ließ sich Sophos in die Karten schauen: Die nächste Version des Astaro Security Gateways wird UTM 9 heißen. UTM steht für Unified Threat Management. Gleichzeitig veröffentlichte Sophos eine offene Beta-Version von UTM 9. Die Antivirus-Engine von Sophos wird damit Teil des Gateways.

Laut Sophos sind die weiteren Änderungen:

  • Endpoint Protection
  • Wireless Captive Portals
  • HTML5 VPN Portal
  • New WebAdmin GUI Look

Ansonsten scheint die Übernahme reibungslos und gut über die Bühne gegangen zu sein. Laut Angaben des Unternehmens sind alle Mitarbeiter (sowohl in Deutschland als auch in den USA) übernommen worden. Besonders die Linux-Kenntnisse der Astaro-Entwickler scheint im Konzern hoch angesehen zu sein. Diese werden für die Entwicklung von Viren-Scannern für Mac OS und andere Unix-Derivate genutzt.

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